von www.naturkost.de

Nestlé hält Schwangere nach wie vor vom Stillen ab

Die führenden Hersteller von Babynahrung halten sich nicht an den Kodex, dem sie 1981 nach massiven internationalen Protesten zugestimmt haben.

 

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die vom Kinderhilfswerk Unicef und anderen Organisationen in Auftrag gegeben wurde.

Köln, 11. Mai. Nestlé und Co. sind nach Ansicht von Unicef damit nach wie vor mitschuldig am Tod von jährlich 1,5 Millionen Kindern, die sterben, weil sie nicht gestillt wurden. In vielen Entwicklungsländern ist die Werbung für Muttermilchersatznahrung grob fahrlässig, kritisiert Unicef. Denn es sei oft unmöglich, die Fläschchen unter hygienischen Umständen zuzubereiten. Hinzu komme, daß die teuren Produkte häufig mit zuviel Wasser verdünnt würden, so daß die Babys zuwenig Nährstoffe bekämen.

Stillen ist nicht nur in Entwicklungsländern die beste Lösung für die Kinderernährung im ersten Lebenshalbjahr. Doch in den Ländern der Dritten Welt ist die von der Natur vorgesehene kostenlose Säuglingsnahrung überlebenswichtig. Schon vor 20 Jahren sorgten deshalb die aggressiven Werbemethoden von Nestlé und anderen, die immer mehr Frauen vom Stillen abhielten, für weltweite Proteste.

Unter dem öffentlichen Druck stimmten die Hersteller einem Kodex der Weltgesundheitsorganisation WHO zu. Sie verpflichteten sich, nicht mehr öffentlich zu werben, keine kostenlose Proben mehr zu verteilen, sowie großzügige Geschenke an Ärzte und Kliniken zu unterlassen. Außerdem versprachen die Konzerne, in ihren Informationsschriften alle Aussagen zu streichen, die Mütter vom Stillen abhalten könnten.

Die Praxis sieht jedoch anders aus, wie die Studie Cracking the Code nachweist, für die 800 junge Mütter und 120 Gesundheitshelfer in Polen, Bangladesch, Thailand und Südafrika befragt wurden. Das Ergebnis: die führenden Hersteller - unter anderem Nestlé, Wyeth und Nutricia - verstießen gegen das Werbeverbot. Und dies, so die Autoren, eher systematisch als gelegentlich. Die Strategie hatte leider Erfolg, wie die Wissenschaftler feststellen mußten: Frauen, die der Werbung ausgesetzt waren, fütterten ihre Kinder häufiger mit der Flasche als andere Mütter.

 

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Manche finden meine Initiative für Hausgeburt aggressiv bis verrückt wie man im Forum bei www.brigitte.de mitlesen konnte. Manche stören sich an gewissen Formulierungen. Trotzdem lasse ich diese Seiten wie ich sie einst verfaßt habe auf die Gefahr hin mißverstanden zu werden als bescheidene Gegenstimme zum typisch deutschen Medizinwahn in Sachen Geburt. Zum Glück gibt es noch Hebammen in Deutschland, die bereit sind, sich den üblen Nachreden und Vorhaltungen von Krankenhausgeburtsverfechtern auszuliefern oder besser gesagt entgegenzustellen. Besonderer Dank geht an unseren lieben Dr. Lehmann / Frauenarzt und seine Frau Alina / Hebamme, die bereit waren, unser 2. Kind zuhause zu entbinden, nachdem unser erstes durch Kaiserschnitt zur Welt kam und uns bis auf wenige Ausnahmen alle für verrückt erklärt hatten. Ich erspare mir und den Lesern, über die traumatische Geburt im Krankenhaus zu berichten, die mit einem Kaiserschnitt endete. Wichtiger Hinweis sei noch gestattet: Wir empfehlen niemand eine Hausgeburt, wenn Mutti und Vati Zweifel hegen. Solche "Hausgeburten" mit Zwiefel enden sowieso meistens im Krankenhaus. Die Hebamme des Vertrauens entscheidet, was am besten für Mutti und Kind ist. Dafür gibt es sie ja: Hausgeburtshebammen.
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