Babyernährung im ersten Lebensjahr von  www.naturkost.de

Muttermilch
nach wie vor das Beste fürs Kind.
Vollwertige und gesunde Ernährung von Babys ist durch Muttermilch gewährleistet. Diese enthält alles, was Säuglinge zum Leben und Wachsen brauchen. Sie ist optimal an ihre vielfältigen und wechselnden Bedürfnisse angepaßt. Man könnte sagen: Jederzeit frisch, fertig zubereitet und wohltemperiert ist sie die beste Möglichkeit für eine hygienische, preiswerte, praktische und gleichzeitig gesunde Kinderernährung.
Aber stillen ist noch mehr! Durch die hautnahe Beziehung von Mutter und Kind entsteht Geborgenheit. Dies schafft seelische Gesundheit, welche genauso wichtig ist wie die körperliche.
Nahrung nicht nur für
den Bauch,

sondern
besonders für die Seele.

Dabei faßt der Begriff Muttermilch eigentlich verschiedene Lebensmittel zusammen. Denn die Zusammensetzung paßt sich im Laufe der Zeit den Bedürfnissen des neuen Lebens an.
In den ersten Tagen wird die Vormilch (Kolostrum) produziert, die für den Aufbau der Abwehrkräfte des Babys wichtige Proteine enthält. Es sind Schutzstoffe darin, die direkt vor Infektionen schützen, wie Immunglobuline (Antikörper), Lysozym (beschleunigt die Auflösung von Bakterienzellwänden) und Neuramin-säure (hemmt das Wachstum von Bakterien und Viren). Mit Hilfe der Muttermilch entwickelt sich in den ersten Wochen die Darmflora des Babys. Die wichtigen Bifidusbakterien werden dadurch gefördert. Sie hemmen die Darmbesiedlung durch Krankheitserreger, indem sie ein saures Milieu aufrecht erhalten.
Zwischen dem sechsten und zehnten Tag wird die transitorische Milch gebildet. Diese reift in den nächsten zwei bis drei Wochen zur Frauenmilch heran, welche mehr Fett und weniger Proteine enthält als die Vormilch.
Muttermilch enthält viele lebenswichtige (essentielle) Aminosäuren und deckt den Proteinbedarf des Babys. Zu hohe Eiweißmengen - wie z.B. in Kuhmilch enthalten - belasten den Stoffwechsel, da sich die Nieren in den ersten Lebensmonaten noch im Aufbau befinden. Die Energie, die das Baby zum Wachstum benötigt, bekommt es zu 40% aus den Kohlenhydraten, wie z.B. dem Milchzucker (Lactose). Die Muttermilchfette decken fast den gesamten restlichen Energiebedarf und spenden wesentlich mehr wertvolle ungesättigte Fettsäuren als Kuhmilch. Auch sind sie leichter verdaulich, da das Enzym zur Fettverdauung gleich mitgeliefert wird. Für den Knochenaufbau nötiges Kalzium und das vor allem für die Gehirnentwicklung wichtige Eisen werden vom Säugling besonders effektiv aus der Muttermilch aufgenommen. Auch die Vitaminversorgung, vor allem an Vitamin A, C und E, ist bei gestillten Babys gewährleistet. Lediglich Vitamin D-Tabletten können ab dem dritten Monat zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen sowie Rachitis verabreicht werden. Denn in unseren Breitengraden kann es aufgrund geringer Sonneneinstrahlung zu einer verringerten Vitamin D-Produktion kommen.
Schadstoffe in der
Muttermilch
Muttermilch ist die natürlichste und vollwertigste Ur-Nahrung. Doch Skandale um Pestizide wie DDT und Lindan sowie die Industriegifte Dioxin und Furan in der Muttermilch verunsichern viele Eltern. Denn man hat herausgefunden, daß über die Nahrung aufgenommene Schadstoffe sich sich im Fettgewebe anlagern. Und Muttermilchfett wird zu großen Teilen durch die Auflösung von mütterlichem Fettgewebe gebildet. Dadurch erhalten Babys neben den Nährstoffen und Immunfaktoren auch giftige Substanzen - ein willkommener Vorwand für die Nahrungsmittelindustrie.

Um das Risiko giftiger Rückstände in der Muttermilch zu schmälern, empfiehlt sich - am besten bereits vor Schwangerschaft und Stillzeit - der Verzehr unbelasteter Produkte aus kontrolliert ökologischem Anbau, die normalerweise weniger Rückstände haben als konventionell erzeugte Ware. Dazu sollten Obst und Gemüse immer gründlich gewaschen werden. Kontakte zu Giften - z.B. Schädlingsbekämpfungsmitteln im Haus und Garten - sollten natürlich vermieden werden.

 

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Manche finden meine Initiative für Hausgeburt aggressiv bis verrückt wie man im Forum bei www.brigitte.de mitlesen konnte. Manche stören sich an gewissen Formulierungen. Trotzdem lasse ich diese Seiten wie ich sie einst verfaßt habe auf die Gefahr hin mißverstanden zu werden als bescheidene Gegenstimme zum typisch deutschen Medizinwahn in Sachen Geburt. Zum Glück gibt es noch Hebammen in Deutschland, die bereit sind, sich den üblen Nachreden und Vorhaltungen von Krankenhausgeburtsverfechtern auszuliefern oder besser gesagt entgegenzustellen. Besonderer Dank geht an unseren lieben Dr. Lehmann / Frauenarzt und seine Frau Alina / Hebamme, die bereit waren, unser 2. Kind zuhause zu entbinden, nachdem unser erstes durch Kaiserschnitt zur Welt kam und uns bis auf wenige Ausnahmen alle für verrückt erklärt hatten. Ich erspare mir und den Lesern, über die traumatische Geburt im Krankenhaus zu berichten, die mit einem Kaiserschnitt endete. Wichtiger Hinweis sei noch gestattet: Wir empfehlen niemand eine Hausgeburt, wenn Mutti und Vati Zweifel hegen. Solche "Hausgeburten" mit Zwiefel enden sowieso meistens im Krankenhaus. Die Hebamme des Vertrauens entscheidet, was am besten für Mutti und Kind ist. Dafür gibt es sie ja: Hausgeburtshebammen.
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